Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

Menü

Inhalt

Off
Off
Plettenberg/Nachrodt - Falsche Handwerker
Die Polizei warnt vor falschen Handwerkern! Möglicherweise hat ein Betrüger in der vergangenen Woche nicht nur bei einer 86-jährigen Plettenbergerin geklingelt, sondern war auch in anderen Orten unterwegs.
PLZ
58769
Polizei Märkischer Kreis
Polizei Märkischer Kreis

Die Beschreibung eines Tatverdächtigen ähnelt stark den Schilderungen eines Falls aus Nachrodt-Wiblingwerde.

Bereits am Mittwoch vergangener Woche, gegen 17.30 Uhr, klingelte ein Unbekannter an einer Haustür in Herlsen. Er gab sich als Mitarbeiter der Stadtwerke Düsseldorf aus und behauptete, den Wasserzähler ablesen zu müssen. Die Bewohnerin verwehrte berechtigterweise den Eintritt und bat den Unbekannten, später wiederzukommen, wenn ihr Ehemann zu Hause sei. Der Unbekannte nahm das hin und verließ das Grundstück.

Am Donnerstag gegen Mittag stand ein Unbekannter an einer Haustür in Plettenberg. Er behauptete gegenüber der 86-jährigen Bewohnerin, dass er die Wasserleitungen prüfen müsse. Die Seniorin ließ ihn bei seinem Gang durch die gesamte Wohnung nicht aus den Augen. Dennoch stellte sich inzwischen heraus, dass doch Schmuck verschwunden ist. Eine Erklärung wäre, dass der Unbekannte einen Komplizen heimlich in die Wohnung gelassen haben könnte.

Beschreibung des Tatverdächtigen

Bis auf die geschätzte Körpergröße von 1,65 bzw. 1,80 Meter ähneln sich die Täter-Beschreibungen beider Fälle: Der Besucher trug Arbeitskleidung (mit Neon-Weste), Mütze und Jeans. Er hat schwarze, sehr kurze Haare und sprach Deutsch mit Akzent.

Keine Fremden in die Wohnung lassen!

Die Polizei warnt davor, Fremde in die Wohnung zu lassen. Betroffene sollten sich Ausweise zeigen lassen und telefonisch Kontakt mit dem angeblichen Auftraggeber aufnehmen. Dazu ist es hilfreich, eine Liste mit wichtigen Rufnummern (Stadtwerke, Stromversorger, Pflegedienst, Vermieter, etc.) neben dem Telefon bereitzulegen. Bis der angebliche Auftrag bestätigt ist, muss der angebliche Pflegedienst- oder Stadtwerke-Mitarbeiter eben warten. Im Zweifel sollten Betroffene die Polizei informieren. (cris)

In dringenden Fällen: Polizeinotruf 110