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Über Facebook wird derzeit die Falschmeldung verbreitet, ein 8-jähriges Mädchen sei "gekidnappt" worden
Vorsicht vor dem Teilen von Falschmeldungen!
Derzeit wird auf Facebook eine Falsch-Meldung über ein angeblich gekidnapptes Mädchen verbreitet.

NEIN! Die Polizei im Märkischen Kreis sucht gerade NICHT nach einem „gekidnappten“ 8-jährigen Mädchen! Das ist die gute Nachricht. Der derzeit immer wieder in Menden über Facebook verbreitete angebliche Aufruf ist eine Falsch-Nachricht - „Fake“, wie es neudeutsch heißt. Die echte Polizei hat mit dieser Meldung NICHTS zu tun.

Falschnachrichten zu verbreiten ist nicht verboten, Menschen zu betrügen, zu missbrauchen und zu bestehlen allerdings schon. 

Wer nach „8-jähriges Mädchen aus … gekidnappt“ googelt, der findet dieselben Meldungen auch mit anderen Ortsnamen: Viersen, Mittweida und vielen anderen Orten. 

Manchmal wird sogar die angebliche Entführungsszene gezeigt. Was steckt dahinter?

Es mag unterschiedliche Varianten geben. Die Täter setzen bewusst auf unser Helfeer-Gen. So eine Nachricht ist schlimm und verbreitet sich immer weiter – übrigens seit Jahren! Die Nutzer werden animiert, sich ein angebliches Video anzuschauen. Dazu müssen sich die Nutzer allerdings angeblich neu bei Facebook anmelden. Damit liefern sie den Betrügern ihre Zugangsdaten zu dem sozialen Netzwerk – und wundern sich nachher, dass ihr Account „gehackt“ wurde.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere echten Such-Meldungen teilen. Aber achten Sie bitte auf die Quelle solcher Suchmeldungen! Solche Falschmeldungen richten zusätzlichen Schaden an, weil so echte Meldungen schlechter verbreitet oder nicht mehr ernstgenommen werden. #PoliizeiMK

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